1661.11 CHF
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Aktualisiert: 21:03, Preis pro Unze (1 oz = 31.1 g), Preisdifferenz bezogen auf Vortag

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Goldpreis in CHF, EUR und USD

News zum Goldpreis

Goldpreis - Höhen und Tiefen

Der Goldpreis steht aktuell bei CHF 1661.11 und schwankte in den letzten 12 Monaten zwischen einem Preis von CHF 1546.94 bis CHF 1805.61 pro Unze. In den letzten 10 Jahren hatte der Goldpreis bei CHF 1888.69 ein Hoch und der niedrigste Preis für eine Unze Gold in diesem Zeitraum lag bei CHF 915.94.

Goldpreis: Jährliche Rendite von 2012 bis 2021

2017

9,3%

16,4%

7,5%

-9,3%

2016

7,7%

12,6%

5,4%

-4,2%

0,9%

2015

10,0%

14,7%

8,5%

1,9%

8,2%

15,3%

2014

5,9%

8,9%

3,6%

-1,7%

0,9%

0,9%

-11,8%

2013

3,8%

5,9%

1,5%

-2,8%

-1,3%

-2,1%

-9,3%

-7,8%

2012

0,8%

2,1%

-1,4%

-4,8%

-4,3%

-5,6%

-10,9%

-11,9%

-17,4%

2021

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

2013

Jahr des Verkaufs

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* Die angegebenen Preise verstehen sich inkl. der ggf. anfallenden MwSt. zzgl. der separat ausgewiesenen Versandkosten.

Gold ist im Prinzip lediglich ein normales Handelsgut, das heißt der Preis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Da Gold ein natürlicher Rohstoff und damit nicht duplizierbar ist, wie etwa Banknoten, steigt bei wachsender Nachfrage der Goldwert, während bei sinkender Nachfrage der Goldpreis sinkt. In Krisenzeiten setzen Anleger vermehrt auf Anlageformen, die inflations-resistent sind. Der Goldpreis ist heute nicht abhängig von finanzpolitischen Entscheidungen, denn die Währungen von einzelnen Ländern sind nicht mehr an die Goldreserven der Notenbanken gekoppelt. Aufgrund des Umstandes, dass Gold ein normales Handelsgut ist und keinen speziellen Bestimmungen unterliegt, gibt es standardisierte Handelsplätze an denen Angebot und Nachfrage aufeinander treffen. An den Handelsplätzen, also den Börsen, wird der Goldpreis festgelegt, nach dem sich anschließend der Großhandel richtet und letztlich auch die Online-Händler und der Edelmetallhändler in der Stadt, bei dem Anleger ihr Kapital in Gold investieren. Wie und wo entsteht aber der Goldpreis?

Im Goldhandel wird am so genannten London Bullion Market Goldfixing betrieben. Das Ziel dabei ist so viele Transaktionen wie möglich zu einem Fixpreis durchzuführen. Dabei sind Vertreter der fünf Bullionbanken beteiligt. Sie sind Mitglieder der Bullion Market Association (LBMA). Der Fixingkurs, der beim Goldfixing ermittelt wird, bestimmt als Richtgröße die weiteren Transaktionen des Edelmetalls. Der Goldpreis wird seit dem 17. Jahrhundert am London Bullion Market bestimmt. Durch das beschriebene Goldfixing, das seit dem 12. September 1919 betrieben wird, ist eine Marktstruktur entstanden, die bis in die Gegenwart existiert. Die Gründungsmitglieder waren „NM Rothschild & Sons“, „Samuel Montaguv& Co.“, „Mocatta & Goldsmit“, „Pixley & Abell“ und „Sharps & Wilkins“. Rothschild&Sons übernahm den Vorsitz dauerhaft. Zum Goldfixing, also um Angebot und Nachfrage zu bestimmen, versammelten sich die Händler jeden Tag um 10.30 Uhr Ortszeit im Bankhaus von „Rothschild & Sons“ in der Swithin Lane.

Wenn es um sichere Kapitalanlagen in Zeiten von Finanzkrisen und Staatspleiten geht, ist Gold immer noch eine der verlässlichsten Anlagemöglichkeiten. Weder Aktien noch Fonds konnten jemals eine vergleichbare Wertsteigerung verzeichnen wie das Edelmetall. Bei physischem Gold existiert zwar kein Zinssatz, allerdings lassen sich die finanziellen Vorteile nicht abstreiten. In Zukunft wird der Ansturm auf das Edelmetall wohl nicht mehr so immens sein, wie in den vergangenen Jahren. Trotzdem zeigen Prognosen, dass der Goldpreis auch in Zukunft steigen wird und Experten prognostizieren weiterhin eine positive Entwicklung des Goldpreises. Gold behält in Zeiten mit einer hohen Inflationsrate seinen Wert, Vermögen von Goldanlegern sind daher nicht von einer drastischen Geldentwertung betroffen. Ein hoher Zinssatz bei der Bank ist schließlich nutzlos, wenn gleichzeitig eine hohe Inflationsrate den Zinsgewinn zerstört.

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Die Investition in das Edelmetall erfolgt entweder durch einen physischen Kauf oder durch Wertpapierhandel. Der physische Erwerb von Gold erfolgt bei Edelmetall- und Münzhändlern oder bei Bankhäusern. Die Entstehung des Goldpreises unterliegt komplexen Finanzmarktmechanismen die einige Zeit in die Geschichte zurück gehen. Momentan sind die globalen Goldvorräte so hoch wie noch nie zuvor in der Weltgeschichte. Gold zeichnet sich im Unterschied zu vielen anderen Rohstoffen die verbraucht werden, vor allem durch seine Unzerstörbarkeit aus. Mit 8133 Tonnen/ 287 Millionen Unzen besitzen die USA die größten Reserven an Gold. Deutschland folgt mit 3417 Tonnen/120 Millionen Unzen und die Sonderorganisation der Vereinten Nationen, dem Internationalen Währungsfonds 3217 Tonnen/113 Millionen Unzen. Frankreich liegt mit 2586 Tonnen/91 Millionen Unzen auf dem vierten Platz. Der Goldpreis erreichte im März 2008 das erste Mal einen Wert von mehr als 1000 US-Dollar je Unze. Im November 2010 wurde erstmals die 1400 US-Dollar Marke geknackt.

Befanden sich Angebot und Nachfrage in einem ausgewogenen Verhältnis, wurden die britischen Flaggen von den Teilnehmern gesenkt und der Goldpreis des jeweiligen Tages wurde fixiert. Der fixierte Goldpreis galt als repräsentativ für den Goldhandel des Tages und das obwohl lediglich ein geringer Anteil der Goldumsätze an der Preisfixierung des Tages beteiligt war. Am 3. September 1939, kurz nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges schloss der Londoner Goldmarkt. Der letzte Fixpreis betrug 8,05 Pfund Sterling je Feinunze. Nach 15 Jahren, am 22. März 1954 fand erstmals wieder ein Goldfixing statt. Dabei wurde ein Eröffnungspreis von 12, 42 Pfund Sterling ermittelt, was in etwa 35,00 US-Dollar pro Feinunze entsprach. Im November 1967 kam es durch einen Beschluss der britischen Regierung zu einer Abwertung des Pfund Sterlings. Da dieser nach dem US-Dollar als wichtigste Reservewährung galt, kam es am Londoner Bullion Market zu einem Ansturm auf das Edelmetall. Nach einer erneuten Schließung am 17. März 1968 und einer baldigen Wiedereröffnung am 1. April 1968 kam es zu einer Zweiteilung des Goldmarkts. So konnte sich ein Preis wie gewohnt dem Markt anpassen, während der andere fix war. Seit dieser Zweiteilung gibt es daher ein zweites tägliches Treffen um 15.00 Uhr Ortszeit am Londoner Bullion Market. Bei diesem Treffen wurde der Preis zur Öffnungszeit der US-Börsen abermals festgelegt. Der London Bullion Market bestimmt den Weltmarktpreis für Gold. Der festgesetzte Fixpreis wird von großen Goldbesitzern wie etwa Bergbauunternehmen oder Raffinerien benutzt. Viele Notenbanken, unter anderem auch die „Deutsche Bundesbank“, beziehen sich auf den fixierten Preis beim nachmittäglichen Goldfixing (PM Fix). Damit geben sie ihren eigenen Goldreserven den jeweils aktuellen Wert. Auch im Einzelhandel ändern die Edelmetallhändler in Übereinstimmung mit dem Goldfixing ihre Preise. Der am Londoner Bullion Market festgelegte Weltmarktpreis wird ebenso auf dem Markt für Gold-Futures genutzt, um zum Beispiel den Preis von Swaps oder Optionen festzulegen. Zweimal täglich ist am Londoner Bullion Market, jeweils Montag bis Freitag Handelszeit. Während dieser Handelszeiten ist das Ziel so viele Transaktionen wie möglich zu einem Fixpreis abzuwickeln. Am Anfang einer Sitzung wird zunächst ein Eröffnungspreis genannt, auf dessen Basis der Handel beginnt.

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